Länderinfo: Peru

Peru Landkarte. (Quelle: Angela Richter)

Peru – interessante Infos für Kinder vom 3.-6. Schuljahr über Land Leute, über  Machu Picchu, Kinderarbeit, die Nazca-Linien, die Inkas und vieles mehr.

Geografie

Die Küste (Costa) nimmt etwa ein Zehntel der Landesfläche ein. Sie besteht hauptsächlich aus Wüste.

Hinter der schmalen Küstenregion beginnen die Anden (Sierra). Sie sind die längste Gebirgskette der Welt und ziehen sich durch ganz Südamerika.

Der Regenwald (Selva) bedeckt mehr als die Hälfte des Landes. Landwirtschaft ist nur entlang der Flüsse möglich, die aus den Anden kommen.

Im Süden Perus, an der Grenze zu Chile, die Atacama Wüste. Das ist die trockenste Wüste der Erde.

Der höchste Berg ist der Huascarán (6.768 Meter): Er ist der vierthöchste Berg Südamerikas.

nach oben »

Eine peruanische Kindergruppe. (Quelle: Christian Herrmanny)Einwohner

In Peru leben rund 31 Millionen Menschen (in Deutschland 81 Millionen).

  • Fast die Hälfte der Einwohner sind Indígenas, Nachkommen der Urbevölkerung.
  • Ungefähr jeder 3. ist ein Mestize (ein Elternteil ist ein Indígena, der andere ein Weißer).
  • Außerdem leben noch Weiße, Schwarze, Japaner und Chinesen in Peru.

In Peru gibt es viel mehr jüngere als ältere Menschen:

 Alter  Peru  Deutschland
 0-14 Jahre  26 von je 100 Menschen  13 von je 100 Menschen
 15 – 64 Jahre  67 von je 100 Menschen  65 von je 100 Menschen
 älter  7 von je 100 Menschen  22 von je 100 Menschen

 

Quelle: World Factbook 2017

nach oben »

Der Palacio de Gobierno in Lima. (Quelle: Entropy1963-Eigenes-Werk-Public-domain-via-Wikimedia-Commons)Hauptstadt

Lima ist die Hauptstadt Perus. Dort leben fast 10 Millionen Menschen. Lima ist gleichzeitig auch die größte Stadt des Landes. Hier gibt es viele Universitäten, Hochschulen, Museen und Baudenkmäler. Die UNESCO hat die Altstadt von Lima 1991 zum „Weltkulturerbe“ erklärt – das bedeutet, dass die Gebäude so bedeutend und schön sind, dass sie unbedingt erhalten werden müssen. Durch Lima fährt eine Eisenbahn – es ist die zweithöchstgelegene Eisenbahnstrecke der Welt.

Lima ist im Laufe der Jahre mit der Hafenstadt Callao und den früheren Fischerorten an der Pazifikküste zusammengewachsen. Außerdem entstanden auf den trockenen Böden an den Stadträndern große Elendsviertel. Sie werden „pueblos jovenes“- „junge Dörfer“ genannt. Dort lebt mehr als die Hälfte der Menschen in Lima.

In Lima ist es das ganze Jahr im Durchschnitt 18,2 Grad Celsius warm. Es regnet nur selten. Im Winter (Juni bis September) liegt die Stadt praktisch den ganzen Vormittag, und oft auch den Rest des Tages, unter dichtem Nebel.

Quelle: World Factbook 2015

______________________________________________________________________

 Arbeit | Chan Chan | Cusco| Essen | Geld | Geografie | Geschichte | Gesundheit | Kindernothilfe | Kinderarbeit | Lebenserwartung | Machu Picchu | Nazca-Linien | Nationalhymne | Religion | Schule | Titicaca-See | Uhrzeit | Umweltverschmutzung | Wetter | Wirtschaft

Peru von A bis W

nach oben »

Ein Automechaniker bei der Arbeit. (Quelle: Christian Herrmanny)Arbeit

In Peru arbeiten von je 100 Menschen

  • 57 im Dienstleistungsgewerbe – z. B. in Hotels, Restaurants, Geschäften, Wäschereien oder als Handwerker
  • 26 in der Landwirtschaft
  • 17 in der Industrie

In Deutschland arbeiten von je 100 Menschen

  • 74 im Dienstleistungsgewerbe
  • 25 in der Industrie
  • 2 in der Landwirtschaft

Quelle: World Factbook, aktuellste Zahl von 2011

Das verdient ein Grundschullehrer eine Verkäuferin ein Automechaniker
in Lima 8.200 5.750 7.800
in Berlin 49.800 21.800 28.800
So viele Minuten muss jemand arbeiten, um … zu kaufen 1 Big Mac 1 kg Brot 1 kg Reis
in Lima 38 45 15
in Berlin 13 9 13

Quelle: Preise und Löhne 2015

nach oben »

Ausgrabungen der Stadt Chan Chan. (Quelle: By Håkan Svensson (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons)Chan Chan

Die Stadt entstand etwa um das Jahr 1300 und erstreckt sich noch heute über eine Fläche von 28 km². Sie war wahrscheinlich die größte Stadt der damaligen Zeit in ganz Südamerika. Sie ist eine der größten Städte der Welt, die aus Lehm errichtet wurden.

Die Inkas versuchten die Stadt einzunehmen. Mit ihren Soldaten gelang ihnen das nicht, also griffen sie zu einem Trick: Sie leiteten den Fluss, der durch die Stadt fließt, einfach um. Daraufhin hatten die Bewohner kein Wasser mehr, und die Inkas konnten die Stadt unter ihre Herrschaft bringen.

Reste der alten Stadt Chan Chan. (Quelle: By Benutzer:Torox [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons)Die Inkas zerstörten die Stadt nicht, wohl aber die spanischen Eroberer (->siehe Geschichte). Heute sind nur noch riesige Flächen mit Lehm-Bauten in mehr oder weniger schlechten Zustand und einige Festsäle zu sehen.
Chan Chan gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe, das heißt, sie gilt als bedeutend und besonders schützenswert.

 

nach oben »

Die Kathedrale von Cusco. (Quelle: Claudia Richter)Cusco

Die Stadt liegt auf 3.360 m Höhe und war vor langer Zeit die Hauptstadt der Inkas. Das Wort Cusco (Qusqu) kommt aus der Quechua-Sprache und bedeutet „Nabel der Welt“. Besichtigen kann man zahlreiche Ruinen des Inkareichs, z. B. den Sonnentempel Coricancha.

1911 wurde in der Nähe von Cusco auf einem Berg die verborgene Stadt Machu Picchu entdeckt. Daraufhin entwickelte sich Cusco zum größten Touristenzentrum in Peru. 1650 wurde die Stadt durch ein Erdbeben zerstört. Nur die von den Inkas errichteten Grundmauern der Paläste und Tempel blieben erhalten. Ein weiteres Erdbeben im Jahr 1950 zerstörte die wieder aufgebauten Kirchen und Häuser. Cuzco wurde zu 90 % zerstört. Die erhalten gebliebenen Inka-Ruinen und die Innenstadt mit ihren alten Bauten aus der Zeit der spanischen Eroberer wurden 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

nach oben »

Essen

Ceviche. (Quelle: By No machine-readable author provided. Manuel González Olaechea assumed (based on copyright claims). [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons)Ceviche ist eines der bekanntesten Nationalgerichte Perus. Das ist eine kalte Speise aus rohen Fischstücken, die in Limonensaft, Chili und Zwiebeln eingelegt werden.

In Peru gehören übrigens Meerschweinchen zu den Nutztieren, wie in Deutschland zum Beispiel Schweine oder Rinder. Deshalb werden sie dort auch gegessen.

 

 

 

nach oben »

Geld

Das Geld in Peru heißt Nuevo Sol:

1 Sol   = 0,25 Euro
1 Euro = 3,91 Sol

Stand: Januar 2018, Oanda Währungsrechner

nach oben »

Die peruanische FahneGeschichte

20.000 bis 10.000 v. Chr. kommen die ersten Einwanderer nach Peru.
Im Jahr 1200 n. Chr. entsteht das Reich der Inkas. Es umfasst große Teile der heutigen Staaten Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Argentinien und Chile. Die Stadt Cuzco ist die Hauptstadt dieses Reiches.
In den Jahren 1526 bis 1528 schafft es der Spanier Francisco Pizarro González, mit seinen Schiffen die peruanische Küste zu erreichen. 1531 führt er eine weitere Expedition nach Peru. Am 15.11.1532 trifft er mit spanischen Soldaten bei der peruanischen Stadt Cajamarca ein. Seine Truppen ermorden die unbewaffneten Inkas. Peru wird spanisches Vizekönigkreich. Am 15.11.1533 erreicht Pizarro die Hauptstadt Cusco. Er lässt fast alles Gold und Silber einschmelzen und Tempel und Paläste abreißen, nur wenige Mauern bleiben stehen.
1535 gründet Pizarro die Stadt Lima. 1650 wird Cuzco durch ein Erdbeben zerstört.
Die chilenische Regierung will Peru von der spanischen Herrschaft befreien. Sie schickt 1820 eine argentinisch-chilenische Eroberungsexpedition los. 1821 wird Peru unabhängig von Spanien.
1983
beginnt die Organisation „Sendero Luminoso“ (leuchtender Pfad) einen bewaffneten Kampf gegen die Regierung, der bis in die 90er Jahre dauert.
1990 wird Alberto Fujimori Staatspräsident. Er regiert, indem er die Menschen einschüchtert.
2000 versucht Fujimori, durch Wahlbetrug an die Macht zu kommen. Er wird abgesetzt und flieht nach Japan.
Seit Juli 2016 ist Pedro Pablo Kuczynski peruanischer Staatspräsident.

nach oben »

Ein Junge trinkt Wasser aus einem Fluss. (Quelle: Jens Großmann)Gesundheit

In den Städten haben 9 von 100 Menschen kein sauberes Trinkwasser, auf dem Land jedoch haben 31 von 100 keine Möglichkeit, sauberes Wasser zu trinken. Dass Menschen dreckiges Wasser trinken müssen, dass es keine Toiletten gibt, keine Möglichkeit, sich die Hände zu waschen, und dass Abwässer einfach über die Straße fließen, sind die Hauptursachen für Magen- und Darmkrankheiten.
Wenn jemand auf dem Land krank wird, ist es schwierig für ihn, zum Arzt zu gehen: Die nächste Arztpraxis ist oft weit weg, es gibt keine Busse, die dorthin fahren oder die Menschen haben kein Geld für einen Fahrschein.
Viele Kinder leiden an Blutarmut, Atemwegserkrankungen und Durchfall.

Quelle: World Factbook 2015

nach oben »

Kinderarbeit

Jedes 3. Kind in Peru muss arbeiten, um seine Familie zu unterstützen.

Besonders in Lima arbeiten viele Kinder als Schuhputzer, Boten, Autowäscher, Zeitungs- oder Lotterielosverkäufer, um zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen.

Quelle: Vereinte Nationen, aktuellste Zahl von 2002-2012

Jungen in einem peruanischen Kindernothilfe-Projekt. (Quelle: Michaela Dacken)

nach oben »

Kindernothilfe in Peru

Wir sind seit 1984 in Peru aktiv und unterstützen zurzeit in 7 Projekten rund 7.410 Kinder. Mit unseren Partnern unterstützen wir besonders Kinder, die arbeiten müssen, weil ihre Familien arm sind. Wir helfen ihnen, leichte Arbeiten zu finden, die nicht ihre Gesundheit schädigen, und einen gerechten Lohn dafür zu bekommen. Wenn sie genug Geld verdienen, können sie auch wieder zur Schule gehen, was sehr wichtig für ihre Zukunft ist.

Dass Kinder geschlagen werden, ist in Peru leider normal. In unseren Projekten bekommen diese Kinder Hilfe, die Eltern klären wir auf, wie sie ihre Kinder ohne Schläge erziehen können.

Besondere Förderprogramme gibt es für Kinder mit Behinderungen. Die Familien dieser Kinder wie auch Nachbarn, Freunde und ganze Dörfer/Stadtteile werden in diese Programme einbezogen, damit alle Menschen lernen, die Mädchen und Jungen zu akzeptieren und nicht wie Ausgestoßene zu behandeln.

nach oben »

Landesname

Seinen Namen bekam Peru von den spanischen Eroberern (siehe Geschichte). Die Herkunft des Namens ist nicht eindeutig: Vielleicht kommt er von einem Anführer eines Indígena-Volkes, der Peru hieß. Von ihm erfuhren die Spanier zum ersten Mal von einem sagenhaften Goldland im Süden. Eine andere Theorie behauptet, dass der Name von dem Wort „pelu“ – „Wasser“ stammt.

nach oben »

Eine Peruanerin mit einem Kleinkind. (Quelle: Michaela Dacken)Lebenserwartung

In Peru werden die Menschen durchschnittlich 74 Jahre alt (in Deutschland 81 Jahre).

Quelle: World Factbook 2016

 

nach oben »

Die alte Inkastadt Machu Picchu. (Quelle: Jürgen Schübelin)Machu Picchu

Das ist eine gut erhaltene Ruinenstadt der Inka. Sie liegt 2.360 m hoch auf einer Bergspitze nahe der Stadt Cuzco. Die Stadt hatte früher 216 Gebäude aus Stein, die durch Treppen verbunden waren. Etwa 3.000 Stufen kann man heute immer noch sehen, ebenso wie die Außenmauern der zum Teil mehrgeschossigen Häuser. Am 24. Juli 1911 wurden die Ruinen von einer Expedition der Universität Yale durch Zufall wiederentdeckt. Sie waren völlig von Pflanzen überwuchert. Die UNESCO nahm Machu Picchu 1983 in die Liste des Weltkulturerbes auf. 2007 wurde Machu Picchu von weltweit 70 Millionen Menschen zu einem der „neuen sieben Weltwunder“ gewählt.

nach oben »

Nationalhymne

„Somos libres, seámoslo siempre“ heißt die peruanische Nationalhymne – „Wir sind frei, mögen wir es immer sein“.

Der Refrain lautet:
Wir sind frei, mögen wir es immer sein, und möge eher die Sonne untergehen,
als dass wir das feierliche Gelübde brechen, das unser Vaterland vor dem Ewigen abgelegt hat.

wissen-laenderinfo-peru-by-unukorno-cc-by-3_0-http_creativecommons-org-licenses-by-3_0-via-wikimedia-commons

nach oben »

Nazca-Linien

Das sind riesige Zeichnungen in der Wüste bei den Orten Nazca und Palpa. Auf 500 km² findet man schnurgerade Linien, die bis zu 20 Kilometer lang sind. Es gibt z. B. Dreiecke und Figuren, die bis zu mehreren hundert Metern lang sind: Menschen, Affen, eine Echse, ein Kolibri, eine Spinne und – etwas, das aussieht wie ein Astronaut! Das mit dem Astronauten ist deshalb so erstaunlich, weil die Zeichnungen in der Zeit zwischen 600 v. Chr. und 100 v. Chr. entstanden sein sollen. Weil die Gebilde so riesig sind, kann man sie nur von oben aus einem Flugzeug sehen. Es gibt viele Theorien, wer sie hergestellt hat und warum. Aber bis heute können sich die Wissenschaftler nicht einigen, wer recht hat.

nach oben »

Eine peruanische Kirche. (Quelle: Jürgen Schübelin)Religion

Von je 100 Einwohnern sind:

81 römisch-katholisch

13 Angehörige anderer christlicher Gruppen

  6 Angehörige anderer Religionsgemeinschaften
oder nicht religiös

Quelle: World Factbook (aktuellste Zahl von 2007)

nach oben »

Eine Schule in Cajamarca. (Quelle: Christian Herrmanny)Schule

In Peru gibt es eine Schulpflicht – das heißt, Kinder zwischen 7 und 16 Jahren müssen zur Schule gehen. Die Grundschule dauert 6 Jahre und ist kostenlos. Nach der Grundschule können die Kinder auf die Sekundarschule gehen, die 5 Jahre dauert.
Ein großes Problem ist für die Indígena-Kinder die Unterrichtssprache Spanisch; für sie ist es eine Fremdsprache, die sie erst einmal lernen müssen. Deshalb hat die Regierung zweijährige Vorschulen eingerichtet. Es gibt aber nicht genügend Klassenzimmer und keine gut ausgebildeten Lehrer, besonders nicht in ländlichen Gebieten. Von je 100 Leuten können 90 lesen und schreiben.

Quellen: Vereinte Nationen 2008-2012, Kindernothilfe

nach oben »

Sprache

Die Amtssprache ist Spanisch, die Sprache der Weißen und Mestizen. Eine weitere offizielle Sprache ist Quechua (sprich: Kétschua), eine Sprache der Inígenas.

Quelle: The World Factbook 2014

nach oben »

Der Titicaca-See. (Quelle: Jürgen Schübelin)Titicaca-See

Das ist der größte See Südamerikas; mit einer Fläche von 8.288 Quadratkilometern ist er etwa 15-mal so groß wie der Bodensee. Der westliche Teil des Sees gehört zu Peru, der östliche zu Bolivien. Mehr als 25 Flüsse fließen in den Titicaca-See. Nur ein einziger Fluss fließt auch wieder heraus: der Río Desaguadero. Mit ihm fließt etwa ein Zehntel des überschüssigen Wassers wieder aus dem See. Das restliche Wasser verdunstet.

Der Titicaca-See ist das höchstgelegene Gewässer der Erde, auf dem Schiffe fahren. Auf der zu Peru gehörenden Insel Taquile leben heute etwa 1.600 Quechua, also Nachfahren der Ureinwohner. Sie wurden auf der 5,5 km langen und 1,6 km breiten Insel erst spät entdeckt – sie hatten sich immer versteckt, wenn Fremde auf die Insel kamen. Berühmt sind die Inselbewohner heute wegen ihrer strickenden Männer. Die Insel wird deshalb auch liebevoll „Insel der strickenden Männer“ genannt.

nach oben »

Uhrzeit

Wenn in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Peru sechs Stunden früher, also 6 Uhr morgens. Während der Sommerzeit beträgt der Unterschied sieben Stunden.

nach oben »

Das Hüttenwerk der Firma Doe Run in La Oroya. (Quelle: Imke Häusler)Umweltverschmutzung

La Oroya in Peru ist eine der dreckigsten Städte der Welt. In der Stadt stehen viele Hochöfen. Aus riesigen Schloten steigt giftiger Qualm auf. Sie schleudern täglich 850 Tonnen Schwefeldioxid in die Luft. Schwefeldioxid ist ein giftiges Gas, das sauren Regen macht und die Umwelt stark schädigt.

Das wollen Abigail, Maria und Abraham nicht länger hinnehmen. Sie engagieren sich mit einem Kindernothilfe-Partner gegen die Umweltverschmutzung in ihrer Heimat. Das ist nicht einfach, denn die Fabriken, die dem US-amerikanischen Unternehmen Doe Run gehören, sind der größte Arbeitgeber der Region.

nach oben »

Wetter

Der aktuelle Wetterbericht aus Peru

(Mit diesem Link verlässt du die Robinson-im-Netz-Webseite. Für den Inhalt der verlinkten Seite übernehmen wir keine Haftung.)

nach oben »

Die Yanacocha-Goldmine. (Quelle: Christian Herrmanny)Wirtschaft

Obwohl nur eine ganz kleine Fläche geeignet ist, um dort etwas anzubauen, leben immer noch mehr als ein Drittel der Einwohner vom Ackerbau. Sie bauen vor allem Zuckerrohr, Kartoffeln, Mais, Reis, Baumwolle, Kaffee und Mohn an, oft auf den kargen Böden der Steilhänge.

Eine wichtige Rolle spielt der Bergbau. Industrie und Handel konzentrieren sich auf die Hauptstadt Lima und ihre Umgebung. Peru handelt hauptsächlich mit Kupfer, Zink, Silber, Fischmehl und Textilien.