Blankenfelde: Premiere des Robinson-Musicals

Die Musicaldarsteller singen das Abschlusslied. (Quelle: privat)Die Schüler der Regenbogen Musik- & Kunstschule in Blankenfelde luden zur Premiere des Kindermusicals „Robinson“ ein. Für eine Stunde leuchtete und erstrahlte der Festsaal. Voller Elan sangen sie „Wir müssen was tun, wir dürfen nicht ruh’n, wir können und wir wollen und wir werden was tun“ und zogen damit 200 Zuschauer in ihren Bann.

Bei den Teppichknüpfern in Indien. (Quelle: privat)Den Kindern gelang es durch Musik, Gesang und Tanz, auf die schwere Situation anderer Kinder in der Welt aufmerksam zu machen. Hauptdarsteller des Musicals ist der elfjährige Robinson, der mit Hilfe seines Zauberbuches durch die Welt reist und das harte Leben der Straßenkinder erfährt. Das Publikum war begeistert von so viel Engagement und Talent auf der Bühne. „Ansteckend, mitreißend und ergreifend“, berichtete ein Zuschauer enthusiastisch.

Nach der Premiere stärkten sich Darsteller, Lehrer, Freunde und Familien passend zum Thema mit typischen Gerichten Äthiopiens, Brasiliens und Indiens.

Zwei Jungen mit Trommeln. (Quelle: privat)Während die Musikschüler das Musical einstudierten, griffen die Kunstschüler zu Pinsel und Farbe, um ihre Ideen und Gedanken zu Kinderarbeit umzusetzen. Im Foyer wurden die kleinen Kunstwerke ausgestellt. Die Musicalbesucher bestaunten die kreativen Arbeiten und waren fasziniert. Ob Mal-, Gesang- oder Tanzkurs, alle unterstützten das Projekt und damit die Kampagne der Kindernothilfe „Action!Kidz – Kinder gegen Kinderarbeit“.

 

Szene aus dem Robinson-Musical. (Quelle: privat)Die Schüler der Regenbogen Musik- & Kunstschule durchlebten aufregende und lehrreiche Monate. Die Identifizierung mit ihren Musicalrollen gab ihnen die Möglichkeit, das Leben eines Straßenkindes selber zu durchleben. Der Erfolg der Premiere ist daher ein verdienter Lohn für die harte Arbeit.

Wir bedanken uns bei allen Musicaldarstellern, Pädagogen und Helfern vor und hinter den Kulissen!